Das Spiel

 

Para-Eishockey (ehem. Sledge-Eishockey) wurde während der 1970er Jahren in Schweden entwickelt. 1994 hatte diese Sportart ihr Debüt bei den Paralympischen Spielen in Lillehammer, Norwegen.

 

Gespielt wird auf einer normalen Eisfläche (ca. 30 x 60 m) mit 6 gegen 6 inklusive Torwart gespielt. Die Regeln entsprechen den bei den "Füßgängern". Nur im Bezug auf die Schlitten gibt es spezielle Vorgaben. Die Spieldauer ist 3 mal 15 Minuten. Bei Gleichstand geht es für 5 Minuten 5 gegen 5 weiter im Suddendeath-Modus (nächstes Tor entscheidet). Sollte es auch hier keinen Sieger geben, so wird dieser im Penalty-Schießen ermittelt.

Die Fortbewegung ist dem Langlaufskifahren ähnlich. Man hat zwei Schläger, die am einem Ende mit Spikes besetzt sind. Die Spikes werden ins Eis gestochen, um sich dann abzudrücken. Das "Gefährt", der Schlitten, ist für jeden Spieler angepasst. Man ist fest in der Sitzschale fixiert und kann so über die Hüfte und Gewichtsverlagerung den Schlitten lenken.

 

In Deutschland gibt es seit 2000 einen Ligabetrieb. Auch in der Saison 2017/2018 tretten vier Vereine an Turnierwochenenden an. Jedes Team hat an einem Wochenende zwei Spiele.

Geplant als Spielorte sind Berlin, Bremen, Dachau, Dresden, Langenhagen und Wiehl.

Die genauen Termine werden im Kalender veröffentlicht.