DER ULTIMATIVE SPORT


NEWS

Fachbereichssitzung 2026

 

Bei der Fachbereichssitzung Para-Eishockey für das Jahr 2026 am 25.04.2026 zog der Fachbereich des Deutschen Rollstuhlsportverbandes (DRS) eine durchweg positive Bilanz und stellte die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des Para-Eishockeys in Deutschland.

 

Rückblick auf 2025 und die Saison 2025/26

Der Trend der letzten Jahre wurde fortgesetzt und erneut wurde der Sport Para-Eishockey bei zahlreichen Veranstaltungen sichtbar gemacht und die Zukunft des Sports gestärkt. Das sportliche Jahr 2025/26 startete mit der Warm-up Session vor Saisonstart im September in Düsseldorf bereits mit einem absoluten Highlight. AnfängerInnen, Fortgeschrittene und Profi-SpielerInnen konnten an diesem Tag gemeinsam aufs Eis, in Trainingssessions Grundlagen festigen und sich sportlich weiterentwickeln. Hierfür reisten SpielerInnen aus ganz Deutschland, Belgien und aus den Niederlanden nach Düsseldorf. Das Schnuppertraining für Interessierte zeigte erneut, wie groß das Interesse an dieser inklusiven Sportart ist. Sportliches Highlight der Warmup-Session waren zwei Freundschaftsspiele am Nachmittag. Im ersten Spiel konnte eine belgisch-niederländische Auswahl als Team Para-Eishockey Förderverein (PEF) eine DRS-Auswahl bestehend aus deutschen SpielerInnen mit 12:1 besiegen. Im zweiten Spiel des Tages verlor Düsseldorf gegen die Weserstars Bremen mit 0:4. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und wird im August 2026 erneut stattfinden.

Daneben konnte der Sport Para-Eishockey  mit einem Stand auf der Rehacare in Düsseldorf im September 2025 sowie verschiedenen Inklusions- und Schnuppertagen präsentiert werden. Das Interesse an Para-Eishockey ist ungebrochen, was sich in hohen TeilnehmerInnenzahlen bei Präsentations- und Schnupper-Sessions widerspiegelt. Die in diesem Kontext mit Mitteln des DRS neu angeschafften Schlitten kommen so dem Sport ganz unmittelbar zugute und können Vereine im DRS unterstützen. Die Finanzlage des Fachbereichs wurde insgesamt als solide bewertet, was in Zukunft weitere Investitionen zulässt.  

 

Die DPEL Saison 2025/26 endete aufgrund der Teilnahme der deutschen Paraeishockey Nationalmannschaft bei den Paralympics in Mailand/Cortina nach fünf Spieltagswochenenden in diesem Jahr ohne Playoffs. Mit neun Siegen und einer Niederlage krönten sich die ERC Hannover Ice Lions somit schon am letzten Doppelspieltag in Dresden zum vierten Mal in Folge zum Deutschen Meister. Mit den Mannschaften aus Berlin, Bremen, Dresden, Hannover und Wiehl nahmen in der Saison 2025/26 wieder fünf Mannschaften am Spielbetrieb teil, wobei die Vereine Dachau, Freiburg und Waldbronn SpielerInnen für die fünf Mannschaften abstellten. Die Spieltage konnten mit Unterstützung der Landeseishockeyverbände organisiert und umgesetzt werden.

An dieser Stelle bedankt sich der DRS ausdrücklich bei Michael Freitag, der sein Amt als stellvertretende Ligenleitung niedergelegt hat. An einer Nachbesetzung des Amtes sowie des weiter unbesetzten Amtes der Ligenleitung wird gearbeitet. 

 

Kommende Saison 2026/27

Für die kommende Saison wurden mit einigen auf der Fachbereichssitzung verabschiedeten Regeländerungen und -anpassungen die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Saison im Paraeishockey ausgebaut und weiter professionalisiert. Insbesondere der einstimmige Beschluss, im Folgenden auch ausländische Vereine an der DPEL teilnehmen zu lassen, hat das Potential, den Fortbestand und das Wachstum des Sports und der Liga zu sichern und zu stärken. Daneben wurden weitere Strukturreformen den Vereinen präsentiert und diskutiert, welche in den kommenden Wochen im Rahmen von außerplanmäßigen Fachbereichssitzungen weiter beraten werden. Weiter wurden Maßnahmen verabschiedet, die den Ligabetrieb und das Paraeishockey professionalisieren und voranbringen und die Zusammenarbeit mit den SchiedsrichterInnen der Landesverbände stärken sollen.

Die Meldung der Vereine für die kommende Saison 2026/27 erfolgt bis zum Stichtag des 1. September 2026. Bis dahin stehen ein Para-Sporttag am 12. Juni in Hannover und die diesjährige Paraeishockey Warmup-Session in Düsseldorf am 29. und 30. August in Düsseldorf als Termine fest. Auch in diesem Jahr veranstaltet der DRS in enger Zusammenarbeit mit dem BRSNW einen Stand auf der Fachmesse Rehacare, die vom 23. bis zum 26.September in Düsseldorf stattfinden wird. Weiter sind im Rahmen des vom  05. bis 08. November in Düsseldorf stattfindenden Deutschlandcups des DEB Veranstaltungen im Paraeishockey geplant. 

 

Der Fachbereich Paraeishockey blickt mit großem Engagement in die Zukunft und setzt auf Kontinuität, Zusammenarbeit und gezielte Öffentlichkeitsarbeit, um Para-Eishockey in Deutschland weiter voranzubringen.


Hannover Ice Lions erneut deutscher Meister

 

Der letzte Spieltag in der Para Eishockey-Liga

Die Hannover Ice Lions bleiben in der deutschen Para Eishockey-Liga das Maß aller Dinge. In einer durch die anstehenden Paralympics besonderen Saison krönten sie sich am letzten Doppelspieltag in Dresden zum vierten Mal in Folge zum Meister. Ganz makellos blieb das Team dieses Jahr allerdings nicht, im letzten Spiel gegen den TuS Wiehl setzte es die erste Niederlage für die Ice Lions. Der Deutsche Behindertensportverband präsentiert die Ergebnisse und besonderen Leistungen gemeinsam mit der Heinz-Kettler-Stiftung.

Bereits vor den abschließenden beiden Spielen in Dresden war klar, dass Hannover die Meisterschaft kaum noch zu nehmen ist. Ein Punkt reichte den Niedersachsen für den sicheren Titelgewinn. Auf Unentschieden zu spielen, war für die Ice Lions aber keine Option. Im ersten Spiel gegen den Gastgeber aus Dresden ließ der alte und neue Meister nichts anbrennen und siegte deutlich. In der gesamten Saison hatte kaum eine Mannschaft eine Chance gegen den Serienmeister. „Die Hannover Ice Lions haben einen sehr starken Kader mit Spielern wie Felix Schrader, Jan Malte Brelage oder Simon Kunst im Tor. Da kommt man schwer gegen an“, sagt Para Eishockey-Abteilungsleiter und Nationalspieler Christian Jaster.

Die drei Genannten werden ab 6. März auch für die deutsche Nationalmannschaft bei den Paralympics in Mailand auf dem Eis vertreten sein, genauso wie der Kapitän der Ice Lions, Jörg Wedde. Auch in der Liste der Top-Scorer der Liga tauchen Felix Schrader und Jan Malte Brelage ganz oben auf. Dementsprechend verwundert es nicht, dass die anderen Mannschaften Mühe hatten, auf diesem Level mitzuhalten. Allein der TuS Wiehl schaffte es, auf Augenhöhe zu agieren. Schon das Hinspiel war ausgeglichen, dort setzte sich Hannover am Ende knapp mit 5:3 durch. Im letzten Spiel gewann Wiehl dann sogar gegen die Ice Lions und zog so in der Tabelle noch am ESC Dresden vorbei auf den zweiten Platz. Vierter wurden die Weserstars Bremen vor dem Para Eishockey Club Berlin auf dem letzten Rang.

Normalerweise würden nach der Ligaphase nun die Play-Offs für die besten vier Mannschaften anstehen, in diesem Jahr läuft es durch die Paralympics aber ganz anders. Da sich die deutsche Mannschaft das erste Mal seit 20 Jahren wieder für die Spiele qualifiziert hat, ist im März kein Platz mehr für weitere Ligaspiele. „Diese Saison war sehr voll, die Terminfindung war auch in Abstimmung mit der Nationalmannschaft und Plätzen in den Eishallen teils sehr schwierig. Wir haben aber das Beste daraus gemacht und eine fast normale Spielzeit gehabt“, betont Christian Jaster.

Die Konkurrenten in der Liga werden nun zu Teamkollegen. Schon in dieser Woche geht für die Nationalmannschaft die Reise nach Italien los. Am 7. März (13.35 Uhr) trifft Deutschland im ersten Gruppenspiel auf China. In der Liga haben sich die Nationalspieler in bester Verfassung gezeigt, den Schwung möchten sie nun nach Mailand mitnehmen.

Die Ergebnisse der deutschen Meisterschaften in den Para Sportarten werden in diesem Jahr von der Heinz-Kettler-Stiftung (HKS) präsentiert, um die Aufmerksamkeit für die deutschen Meisterschaften zu erhöhen und die außergewöhnlichen Leistungen der Athlet*innen sichtbarer zu machen. Die HKS wurde von Heinz Kettler und seiner Tochter Dr. Karin Kettler bereits im Dezember 1999 gegründet, um Sportler*innen mit Behinderung in ihrer Sportausübung zu unterstützen und den Inklusionsgedanken in die Praxis umzusetzen.

 

Text: Paul Foreman / DBS

Eishalle:

Joynext Arena

Magdeburger Straße 10

01067 Dresden


Fachbereichsleitung bestätigt

29.06.2025

 

 

Bei der diesjährigen Fachbereichssitzung Para-Eishockey zog der Fachbereich des Deutschen Rollstuhlsportverbandes (DRS) eine durchweg positive Bilanz und stellte die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des Para-Eishockeys in Deutschland.

 

Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr

Im Rückblick auf das vergangene Jahr wurden zahlreiche Aktivitäten und Veranstaltungen hervorgehoben, die zur Sichtbarkeit und Weiterentwicklung des Para-Eishockeys beigetragen haben. Besonders die Präsenz auf der Rehacare-Messe, der Para-Sport-Tag sowie ein vielbeachteter Schnuppertag in Düsseldorf zeigten, wie groß das Interesse an dieser inklusiven Sportart ist.

Die Finanzlage des Fachbereichs wurde ebenfalls als solide bewertet – ein Ergebnis sorgfältiger Planung und verantwortungsvollen Umgangs mit den Mitteln.

 

Sportliche Highlights der Saison 2025

Sportlich stach in der vergangenen Saison vor allem das Team der Hannover Ice Lions hervor, das durch kontinuierliche Leistung überzeugte. Herausragender Akteur war Felix Schrader, der als bester Scorer der Liga ausgezeichnet wurde und maßgeblich zum Erfolg seiner Mannschaft beitrug.

Insgesamt fanden drei Spielwochenenden in der Hauptrunde sowie ein Play-off-Wochenende statt. 

 

Fachbereichsleitung bestätigt

Im Rahmen der turnusmäßigen Wahlen wurden sämtliche Amtsinhaber einstimmig in ihren Positionen bestätigt, wodurch die Kontinuität im Fachbereich gewährleistet bleibt. Die anwesenden Vereinsvertreter zeigten sich mit der Arbeit des Fachbereichs sehr zufrieden – ein deutliches Zeichen für die gute Zusammenarbeit und das Vertrauen in die bestehende Führung.

Zuversichtlicher Blick nach vorn. Im Bereich des Schiedsrichterwesens wurde eine Änderung vorgenommen: Tim Klein und Steffen Ernstberger haben ihre Ämter gewechselt. Tim Klein bekleidet nun das Amt des Schiedsrichterobmanns, Steffen Ernstberger fungiert als sein Stellvertreter. 

 

Im Einzelnen wurden gewählt:  

Christian Jaster als Fachbereichsleiter  

Jens Brandmeier als stellvertretender Fachbereichsleiter  

Michael Freitag als stellvertretende Ligenleitung  

Tim Klein als Schiedsrichterobmann  

Steffen Ernstberger als stellvertretender Schiedsrichterobmann  

Etwas Sorge bereitet noch die Position der Ligenleitung. Hier laufen derzeit noch Gespräche, um auch diese Position zu besetzen. 

"Mit großem Dank für das entgegengebrachte Vertrauen blicke ich voller Vorfreude auf die spannende Zusammenarbeit mit dem Team, dem Verband und den Vereinen." So Christian Jaster direkt nach seiner Wiederwahl. 

 

Kommende Saison

Für die kommende Saison haben bereits vier Vereine ihre Meldung zur Liga angekündigt: Dresden, Wiehl, Berlin und Bremen haben ihre Teilnahme angekündigt und setzen damit ein starkes Zeichen für den Fortbestand und das Wachstum der Liga. Weitere Gespräche mit interessierten Standorten laufen bereits. Man rechnet fest damit, dass Hannover wieder ins Rennen geht, um seinen Meistertitel zu verteidigen. 

Ein weiteres spannendes Thema der Sitzung drehte sich um die bevorstehende Paralympics-Saison. Die Aufmerksamkeit rund um die Spiele 2026 in Mailand-Cortina wird als große Chance gesehen, die Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Para-Eishockey gezielt zu verstärken und neue Zielgruppen zu erreichen.

 

Gemeinsam weiter wachsen

Der Fachbereich blickt mit großem Engagement in die Zukunft und setzt auf Kontinuität, Zusammenarbeit und gezielte Öffentlichkeitsarbeit, um Para-Eishockey in Deutschland weiter voranzubringen.


„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin…!“ - Hannover Ice Lions werden Deutscher Paraeishockey-Meister

 

"Am 15. und 16.03.  zeigte sich in Berlin beim Play-Off-Turnier, dass die DPEL ein gutes Niveau hat. In den Vereinen wird offensichtlich sehr ordentlich gearbeitet!“, zeigte sich Christian K. Jaster, DRS-Fachbereichsvorsitzender, sehr zufrieden. Diese persönliche Zufriedenheit ist gepaart mit der Vizemeisterschaft, die sein Club Wiehl Penguins erringen konnte. Die vier Spiele im einzelnen:

Das Spiel am Samstagnachmittag Wiehl Penguins vs. Weserstars Bremen war auch gleich das Spannendste. 1:1 hiess es nach 45 Minuten. Erst der siebte Penalty brachte die Entscheidung zugunsten von Wiehl (0:1, 1:0, 0:0, 1:0).

Das andere Match, ebenfalls am Samstagnachmittag in der PO9-Eissporthalle Charlottenburg, war eine eindeutige Angelegenheit: Hannover Ice Lions gegen PEC Berlin 21:0 (8:0, 5:0, 8:0). „Man of the match“ war Felix Schrader (97); er allein scorte 15 mal.

Am Sonntagmorgen im kleinen Finale standen sich PEC Berlin und die Weserstars Bremen gegenüber. Am Ende stand‘s 5:12 (2:3, 3:2, 0:7). Kraft, Kondition und Konzentration gaben den Ausschlag. „Scorer of the match“ war Bas Disveld (3) mit elf Punkten.

Das Finale am Sonntagvormittag wurde sogar über die Website der Hannover Ice Lions weltweit übertragen. Die norddeutschen Favoriten setzen sich mit 14:1 (4:1, 4:0, 6:0) gegen die Wiehl Penguins durch. Ergebnis bestimmend war wieder einmal Felix Schrader (97, elf Scorerpunkte).

Die Redaktion gratuliert den Hannover Ice Lions zur Deutschen Paraeishockey-Meisterschaft. Sie kamen ohne Niederlage durch die Saison 2024 / 2025 - auch das ist unbedingt eine Erwähnung wert!

Die DPEL geht nunmehr in die wohl verdiente Sommerpause. Der Trainingsauftakt der Vereine wird im Frühherbst sein, die neue DPEL-Saison 2025 / 2026 wird anschliessend im Spätherbst starten. Genauere Termine werden über diese Website rechtzeitig bekannt gegeben. (CS)


A-WM 2025 in Buffalo/USA

Die Niagarawasserfälle sind weltberühmt. Dort wo sich mit Urgewalt der Niagarafluss 57 m in die Tiefe stürzt. Unweit davon ist Buffalo, wo vom 24. bis 31. Mai 2025 die Para-Eishockey-Weltmeisterschaft stattfinden wird.

Ein stückweit möchte die Deutsche Para-Eishockey-Nationalmannschaft diese Urgewalt mitnehmen, um gegen Kanada, China, Tschechien, Südkorea, Norwegen, Slowakei und Gastgeber USA bestmöglichst zu bestehen.

Das Team ist aktuell in Vorbereitung auf dieses Sportevent. Dazu werden einige Trainigslehrgänge und Länderspiele gegen Italien, Norwegen und die Slowakei durchgeführt. Nach drei Testspielen gegen die Slowakei, von denen zwei gegen diese Eishockeynation gewonnen werden konnten       (6:5 n.V. und 9:4) besteht nunmehr sehr gute Hoffnung, dass die Nationalmannschaft bei dieser Weltmeisterschaft den Erhalt im A-Pool erreichen kann. 


DPEL-Spielwochenende in Bremen

 

Am vergangenen Wochenende war Bremen Gastgeber für vier Spiele der Deutschen Para-Eishockey-Liga unterstützt von „Penny“. In der Eissporthalle an der Waller Heerstr. standen sich am

Samstag, 30. Nov., 8:00 Uhr, die Ice Lions vom ERC Hannover und der Paraeishockey Club Berlin gegenüber. Ums kurz zu machen: Hannover gewann 20:0 (5:0, 7:0, 8:0). Mit zwölf Treffern hatte Felix Schrader den Löwen- / Lionanteil am Gesamterfolg.

Um 10:00 Uhr spielten die Weserstars Bremen gegen den TuS Wiehl ESC. Am Ende siegte der Favorit aus dem Oberbergischen mit 3:5 (0:1, 3:1, 0:3), wobei sich dies im Mitteldrittel überhaupt nicht widerspiegelte. Wiehl musste sich strecken, wobei Marcel Marchin (28) mit fünf Scorerpunkten die oberbergische Fahne hoch hielt.

Am Sonntag, 01. Dez., 8:00 Uhr, kreuzten Paraeishockey Club Berlin und TuS Wiehl ESC die Eishockeyschläger. Wiehl war zu der frühen Stunde hellwach und erspielte einen ungefährdeten 1:9-Sieg (1:3, 0:4, 0:2). Player of the match war Jano Bussmann (14) mit sechs Scorerpunkten.

Eine Schrecksekunde gab‘s, als Marcel Marchin (28) seinen Schläger in die Seite gerammt bekam. Keine bewusste Absicht und es kann an dieser Stelle Entwarnung gegeben werden: Ausser einer schmerzhaften, blutenden Wunde ist ihm nichts weiter passiert. Gut so!

Zum Abschluss um 10:00 Uhr spielten die Weserstars Bremen gegen ERC Hannover Ice Lions. Die Angelegenheit war eindeutig: 1:19 (0:8, 0:5, 1:6), davon alleine 14 Tore von Felix Schrader; er war durch die Bremer Defensive einfach nicht in den Griff zu kriegen - wie schon am Tag zuvor durch Berlin.

Christian K. Jaster, DRS-Fachbereichsvorsitzender: „Ich denke, mit diesem Lauf wird sich Felix in dieser Saison die Torjäger-Krone aufsetzen!“.

Diana Bentzen, Fördervereins-Vorsitzende: “Wirklich schön, dass wir nahe dem Standort des Para-Eishockey-Fördervereins in Sittensen die DPEL zu Gast hatten. Das macht uns immer viel Spass!“.

(CS)


Schnuppertag im Para-Eishockey in Düsseldorf begeistert junge Menschen mit Behinderung

Düsseldorf, 07. Oktober 2024 – Die Para-Eishockey-Abteilung des Deutschen Rollstuhlsportverbands (DRS) veranstaltete am vergangenen Samstag einen Schnuppertag in der Eissporthalle Düsseldorf-Benrath, der ein voller Erfolg war. Insgesamt zehn begeisterte Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich mit dem Para-Eishockey vertraut zu machen und den besonderen Sport auf dem Schlitten auszuprobieren.

Am Vormittag wurden die Teilnehmer in die Ausrüstung und den Umgang mit den Schlitten eingeführt. Der erfahrene Trainingsleiter Marc Müller erklärte die Handhabung der Schläger und des Schlittens direkt auf dem Eis, sodass die Teilnehmer schnell Vertrauen zu den neuen Sportgeräten fassten. Nach mehr als zwei Stunden intensiven Übens wurde der Schnuppertag mit einem spannenden Spiel abgerundet.

Ein weiteres Highlight war die inklusive Laufzeit am Nachmittag, bei der einige Teilnehmer die Gelegenheit nutzten, noch mehr Erfahrungen auf dem Eis zu sammeln. Der jüngste Teilnehmer, gerade einmal fünf Jahre alt, hatte genauso viel Spaß wie seine Mutter, die spontan selbst in einen Schlitten stieg und den Sport ausprobierte.

„Es ist fantastisch zu sehen, wie wir Menschen an den Sport heranführen können. Dank der großartigen Unterstützung der Eissporthalle Düsseldorf-Benrath, des Para-Eishockey Fördervereins und vieler freiwilliger Helfer war dieser Tag ein voller Erfolg,“ so Organisator Christian Jaster. „Für viele war es ein besonderes Erlebnis, aus dem Rollstuhl auszusteigen und sich auf dem Eis frei zu bewegen.“

Alle Beteiligten hoffen, dass es für die Teilnehmer nicht das letzte Mal war, dass sie im Schlitten saßen. Bereits jetzt sind weitere Veranstaltungen in Planung, um noch mehr Menschen für diesen besonderen Sport zu begeistern. Das nächste große Ereignis steht am 26. und 27. Oktober 2024 in Wiehl an, wenn die neue Para-Eishockey-Saison mit dem ersten Spielwochenende beginnt.

Weitere Informationen zu Para-Eishockey und kommenden Veranstaltungen finden Sie unter: www.para-eishockey.de


 

An dieser Stelle sprechen wir erst einmal einen großen Dank an Penny aus, die als Partner der Deutschen Para-Eishockey-Liga (DPEL) nicht nur den Spielbetrieb, sondern auch den Breitensport unterstützen.

 

 

 



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