PARA-EISHOCKEY

DER ULTIMATIVE SPORT

30.06.2018

Fachbereichssitzung in Düsseldorf

„Das war eine gute Sitzung. Die Beschlüsse, die wir gefasst haben, werden der Liga und den Sport weiterbringen“, freute sich Christian Jaster, Fachbereichsleiter Para-Eishockey beim Deutschen Rollstuhlsportverband (DRS), über die Ergebnisse der diesjährigen Fachbereichssitzung. Von Dachau bis Bremen und Köln bis Dresden sind die Vereinsvertreter Ende Juni nach Düsseldorf gekommen, vor allem um eine neue Sportordnung sowie eine Aktualisierung der Durchführungsbestimmungen festzulegen.

 

Zuvor mussten jedoch noch einige Formalia erledigt werden. „Wir sind finanziell solide und nachhaltig aufgestellt“, fasste Jaster die Ergebnisse des Finanzberichts zusammen. Wofür in der Vergangenheit Geld ausgegeben worden ist, zeigte sich dann auch im Rechenschaftsbericht des Fachbereichsvorsitzenden. Aufgrund der Namensänderung des Sports von Sledgehockey in Para-Eishockey waren zahlreiche Neuanschaffungen von beispielsweise Streuartikeln oder Infomaterialien notwendig geworden. Auch zahlreiche öffentlichkeitswirksame Termine wie bei einem Länderspiel der Deutschen Eishockey-Nationalmannschaft oder die Präsentation des Sports im Rahmen der Rehacare bedurften Anschaffungen und weiteren Unterhaltungskosten. Insgesamt – so die einstimmige Meinung der Vereinsvertreter – sind die Ausgaben nachvollziehbar und gut dokumentiert. Generell sei der Sport und der Fachbereich in der Breite so präsent wie lange nicht mehr. Folgerichtig sprachen die Vereine dem Fachbereichsvorstand um Jaster und seinen Stellvertreter Anthony Villano die Entlastung aus. Durch eine Änderung der Geschäftsordnung gehören nun auch Schiedsrichterobmann Frank Schmelzeisen und Ligenleitung Marion Dannenberg zum erweiterten Vorstand.

 

Im weiteren Verlauf wurden die bisherigen Durchführungsbestimmungen durch die Spielordnung ersetzt. Noch im Verlauf der letzten Saison hat es kleinere Änderungen gegeben, die nun einer kritischen Prüfung unterzogen wurden. Mitunter wurde dabei sehr kontrovers aber stets sachlich diskutiert. Bis auf wenige Ausnahmen wurden nahezu alle Beschlüsse auch einstimmig getroffen. „Mit den Änderungen haben wir auf Kritik und Anregungen aus den Vereinen reagiert. Damit haben wir für die kommende Spielzeit mehr Klarheit geschaffen und sorgen zugleich dafür, dass der Wettbewerb fairer gestaltet wird,“ zeigte sich Jaster mit den Beschlüssen zufrieden.

 

Noch befinden sich die Para-Eishockey Spielerinnen und Spieler in der Sommerpause. Der Startschuss zur neuen Saison wird voraussichtlich im Oktober fallen. Doch Jaster und sein Team stecken bereits längst in den Planungen für die kommenden Events, wie z.B. die Sportaktionstage in Köln. „Die Grundlagen für den Wintersport werden eben im Sommer gemacht“, so Jaster in Anlehnung an ein Sprichwort unter den Wintersportlern.

 

 

 

Lucas Sklorz

 

 

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