Wow - 38 Tore und 24 Strafzeiten ...!

Was Chronist Kinka. bereits im Vorbericht schrieb, haben die Akteure auf dem Eis umgesetzt. Sehr viel Offensivgeist, sehr viel "action" vor den Toren sowie dem Eis generell und damit sehr viele, z.T. sehr schöne Tore, aber auch die eine oder andere berechtigte Strafzeit. Para-Eishockey at his best. Die Zuschauerinnen und Zuschauer in der P09-Eissporthalle staunten nicht schlecht über den spektakulären Charakter dieser Handicap-Sportart.

 

Klar, an der Tabellensituation hat sich nichts geändert und TuS Wiehl ESC "Penguins" stand schon vorher fest als Deutscher Meister der Saison 2018 / 2019. Aber alle Cracks haben mächtig 'reingeklotzt, um die Neugierigen rundum zu begeistern und um das Feeling auf dem Eis aufzusaugen, denn numehr ist Schluss mit Vereins-Para-Eishockey voraussichtlich bis Ende September 2019 (Beginn der neuen Saison).
 
Im Einzelnen spielten die Teams wie folgt:
 
Samstag, 16.03., 15:00 Uhr, SpG Süd-Ost "Angry Birds" vs. ERC Hannover Ice Lions 0:7 (0:2, 0:2, 0:3):
"Man of the match" war Udo Segreff (#96); er schoss allein drei Tore und steuerte zum 0:3 den mittelbaren Assist bei. "Mitarbeiter des Tages" war jedoch Jörg Wedde (#77); er allein gab fünf Torvorlagen und wie heisst es so treffend: "Ohne Assists keine Tore!". Aber alle Beobachter des Spiels waren sich einig, die "Angry Birds" waren nicht so wütend wie erwartet, wurden jedoch deutlich unter Wert geschlagen. Neue Saison - neues Glück!
 
Samstag, 16.03., 17:30 Uhr, Weserstars Bremen vs. TuS Wiehl ESC "Penguins" 1:9 (1:3, 0:1, 0:5):
Genau ein Drittel der Tore erzielte Ingo "Cooli" Kuhli-Lauenstein (#61). Jeweils ein Drittel der Assists legten Lukas Sklorz (#62) und Sven Stumpe (#11) auf. Der Offensivkraft der "Penguins" konnten sich die "Weserstars" nicht wirklich erwehren. Auf Dauer war "der Drops gelutscht", aber Assistenzkapitän Bas Disveld (#3) gelang zumindest mit dem zwischenzeitlichen 1:3 der sog. "Ehrentreffer" zum Ende des ersten Drittels.
 
Sonntag, 17.03., 08:30 Uhr, ERC Hannover Ice Lions vs. Weserstars Bremen 5:3 (1:2, 3:1, 1:0):
Wie's Ergebnis und Zwischenstände in der Überschrift vermuten lässt, es war ein unerwartet spannendes Match der norddeutschen Para-Eishockey-Spieler. Nichts wurde sich geschenkt, alles gegeben was an Körnern drin steckte. Sehr gut aufgelegt präsentierte sich Torsten Ellmer (#66, drei Tore, ein 2. Assist). Aber ohne die Vorlagengeber ist man nichts und so seien Jörg Wedde (#77, drei Assists) und Udo Segreff (#96, ein Assist und zwei 2. Assists) erwähnt. Letzterer musste aber auch im Schlussabschnitt eine Spieldauer-Disziplinarstrafe hinnehmen. Wiederum zwei Tore markierte Bas Disveld (#3) auf Bremer Seite und der Papst spielte auch mit (Robert, #52, ein Tor)... 😉
 
Sonntag, 17.03., 11:00 Uhr, SpG Süd-Ost "Angry Birds" vs. TuS Wiehl ESC "Penguins" 6:7 (1:2, 2:4, 3:1):
24 Strafminuten und das knappe Ergebnis zeugen von einem heiss umkämpften Match. "Strafbankkönig" war Sven Stumpe (#11) mit drei Zweiminutenstrafen, aber er schoss auch zwei Tore; drei Tore kamen von Ingo Kuhli-Lauenstein (#61); er trug auch zudem zwei Assists bei. "Den Vogel abgeschossen" hat jedoch auf Seiten der "Angry Birds" Bernhard Hering (#43, fünf Tore und ein Assist). Nach einem derartigen Fussballbundesligasamstag bekäme er eine Einladung ins "Aktuelle Sportstudio".
 
Die Abschlusstabelle hat nun das von der DPEL-Leitung "abgesegnete" Aussehen:
 
1. TuS Wiehl ESC "Penguins" 30 Punkte
2. ERC Hannover "Ice Lions" 24 Punkte
3. SpG Süd-Ost "Angry Bird" 12 Punkte
4. "Weserstars" Bremen 6 Punkte
 
Chronist Kinka. gratuliert dem nunmehr offiziellen Deutschen Meister TuS Wiehl ESC "Penguins" sehr herzlich, tröstet die anderen Teams mit dem Philosophen-Spruch von Oliver Kahn "Weiter, immer weiter!", bedankt sich für die geschätzte Aufmerksamkeit der Leserinnen und Leser von para-eishockey.de, wünscht eine gute Zeit im Sommer 2019 und sagt "Tschüss!" bis zur nächsten Saison 2019 / 2020!
 
Kinka.